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von Grandel am 15.05.2024

Welchen Lichtschutz­faktor brauche ich? Alles zum richtigen LSF

Der richtige Lichtschutzfaktor richtet sich nach Ihrem Hauttyp, Ihrer  Eigenschutzzeit und der Intensität der Sonneneinstrahlung. LSF 20, 30 oder 50  bieten je nach Haut und Situation unterschiedlich viel Schutz. Helle und  empfindliche Haut benötigt meist einen höheren Schutz als dunklere Haut. Auch lange Aufenthalte im Freien erhöhen den Schutzbedarf. 

Der Beitrag erklärt, was der Lichtschutzfaktor aussagt und wie Sie ihn richtig  einordnen. Sie erfahren, welche Hauttypen es gibt, wie sich die Eigenschutzzeit  unterscheidet und wie sich die passende Schutzdauer ableiten lässt. Außerdem  erhalten Sie praktische Hinweise zur richtigen Menge Sonnencreme, zum  passenden Zeitpunkt des Auftragens und zum Nachcremen nach dem Baden,  Schwitzen oder längerem Aufenthalt in der Sonne.

Sonnenbaden am Strand mit geeignetem Lichtschutzfaktor Besonders im Sommer darf ausreichender Sonnenschutz nicht fehlen. © pixabay

Was sagt der Lichtschutzfaktor aus?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie lange sich die Eigenschutzzeit der Haut mit Sonnenschutz verlängert, bevor ein Sonnenbrand entsteht. Dieser Wert ist jedoch nur eine Orientierung, denn auch mit hohem Schutzfaktor ist die Haut nicht unbegrenzt vor UV-Strahlung geschützt.

Ein geeigneter Sonnenschutz hilft, Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und das Risiko für Hautkrebs zu verringern. Entscheidend ist dabei nicht nur der LSF, sondern auch Ihr Hauttyp, Ihre Eigenschutzzeit und die Intensität der Sonneneinstrahlung. 

Die Hauttypen und ihr Eigenschutz vor der Sonne

Die Eigenschutzzeit der Haut hängt vom Hauttyp und von der Intensität der Sonneneinstrahlung ab. Je nach Hauttyp liegt sie grob zwischen 5 und 30 Minuten, in denen die Haut ohne Sonnenschutz auf UV-Strahlung reagieren kann. Sie beschreibt die Zeitspanne, bis ungeschützte Haut erste Anzeichen von Sonnenbrand zeigt. Die genannten Werte beziehen sich auf einen standardisierten UV-Index von 8.

Hauttyp 1: Keltischer Typ

  • Hautfarbe sehr hell/ blass 
  • Augenfarbe = meist blau
  • Haarfarbe = rötlich
  • Sonnenbrand = sofort
  • Eigenschutz = 15 min
  • ☀ Empfohlener LSF = 30 - 50+

Hauttyp 2: Nordeuropäischer Typ

  • Hautfarbe hell
  • Augenfarbe = blau, grün, grau
  • Haarfarbe = blond
  • Sonnenbrand = schnell
  • Eigenschutz = 20 min
  • ☀ Empfohlener LSF = 20 - 50

Hauttyp 3: Mischtyp

  • Hautfarbe hellbraun
  • Augenfarbe = grau, braun
  • Haarfarbe = dunkelblond
  • Sonnenbrand = selten
  • Eigenschutz = 30 min
  • ☀ Empfohlener LSF = 15 - 30

Hauttyp 4: Südländischer Typ

  • Hautfarbe braun
  • Augenfarbe = dunkel
  • Haarfarbe = dunkel
  • Sonnenbrand = selten
  • Eigenschutz = ca. 40 min
  • ☀ Empfohlener LSF = 10 - 15

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Hauttyp Sie sind: Fragen Sie Ihren Hautarzt.

Maximale Verweildauer in der Sonne berechnen

So finden Sie den LSF (englisch SPF), der zu Ihnen passt. Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt folgendes Beispiel: "Lichtschutzfaktor 20 bedeutet zum Beispiel, dass man theoretisch 20-mal länger in der Sonne bleiben kann, bevor man einen Sonnenbrand bekommt, als wenn man sich ungeschützt der Sonne aussetzt. Wenn die Eigenschutzzeit zum Beispiel zehn Minuten beträgt und ein Sonnenschutzfaktor von 20 benutzt wird, so kann man sich rein theoretisch 10 Minuten * 20 = 200 Minuten (circa drei Stunden) der Sonnenbestrahlung aussetzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen." Diese Formel hilft Ihnen, die richtige Schutzdauer zu bestimmen:

Lichtschutzfaktor (LSF) x Eigenschutzzeit des Hauttyps = maximale Zeit in der Sonne

Gleichzeitig warnt das Bundesamt für Strahlenschutz davor, sich mit Sonnencreme - unabhängig vom Lichtschutzfaktor und der Schutzwirkung - auf der sicheren Seite zu fühlen und den Aufenthalt in der Sonne beliebig auszudehnen. "Die entsprechend dem ausgewiesenen Lichtschutzfaktor erhöhte Schutzdauer sollte man deswegen grundsätzlich höchstens zu 60 Prozent ausschöpfen!", so das Bundesamt. 

Menge an Sonnencreme für optimalen Schutz

Die richtige Menge an Sonnencreme ist ausschlaggebend für eine zuverlässige Wirkung des angegebenen Lichtschutzfaktors. Mit der Esslöffel-Methode, so das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, lässt sich die benötigte Menge für Gesicht und Körper eines Erwachsenen einfach bestimmen. Als Orientierung gelten etwa 3 Esslöffel: Tragen Sie die Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor gleichmäßig auf alle zu schützenden Hautstellen auf. Stirn, Nase, Ohren und Schultern sollten Sie beim Eincremen besonders sorgfältig berücksichtigen.
Alternativ lässt sich die Menge auch in Teelöffeln angeben:

  • Gesicht: 1 Teelöffel
  • Hals: ½ Teelöffel
  • Arme: je ½ Teelöffel
  • Oberkörper: 2 Teelöffel
  • Beine: je 1 Teelöffel

LSF und Nachcremen:  Schutzwirkung und Erneuerung

Nachcremen ist wichtig, um den Schutz der Haut aufrechtzuerhalten. Vor allem nach längerem Aufenthalt in der Sonne sowie nach dem Baden sollte die Sonnencreme erneut aufgetragen werden. Auch wasserfeste Sonnenschutzmittel verlieren durch Wasser, Schwitzen und Abtrocknen an Schutzwirkung. Für Kinder und Säuglinge gelten eigene Sonnenschutz-Empfehlungen und spezielle Sonnenschutzmittel.

☀ SONNENSCHUTZ – FRAGEN & ANTWORTEN

Wie lange vor dem Sonnen sollte man eine Sonnencreme mit LF auftragen?

Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor sollte rechtzeitig vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen werden. Als Orientierung gelten etwa 30 Minuten, damit Sonnenschutzmittel mit chemischen Filtern ihre Wirkung entfalten können. Sonnencremes mit mineralischen Filtern schützen direkt nach dem Auftragen. Wichtig ist in jedem Fall, den Sonnenschutz gleichmäßig und in ausreichender Menge aufzutragen.

Wie hoch sollte der Lichtschutzfaktor im Alltag sein?

Im Alltag reicht meist ca. LSF 30 aus, um die Haut vor UV-Strahlen zu schützen. Bei starker Sonne, heller Haut oder längerer Zeit im Freien ist mindestens LSF 50 empfehlenswert.

Sonnencreme und Make-up in welcher Reihenfolge?

Die Reihenfolge des Eincremens: Tagespflege - Sonnenschutz - Make-up. Die Sonnencreme sollten Sie am besten unter dem Make-up, jedoch über der Tagespflege auftragen. Lassen Sie den Sonnenschutz ca. 15 Minuten einziehen, damit die Haut die Wirkstoffe gut aufnehmen kann. Im Anschluss tragen Sie Ihr Make-up auf.

Brauche ich Sonnencreme auch im Winter?

Ja, Sonnencreme sollte auch im Winter sowie bei bewölktem Himmel verwendet werden, denn Wolken filtern die UV-Strahlung nicht vollständig, und vor allem bei Schnee oder in den Bergen ist Sonnencreme im Winter besonders wichtig, da dort die UV-Strahlung stärker reflektiert bzw. intensiver ist.

Hautpflegeprodukte mit Lichtschutzfaktor

Besonders im Sommer und beim Baden greifen viele zu Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, um die Haut vor UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. Daneben gibt es für den Alltag auch entsprechende Hautpflegeprodukte, etwa getönte Tagescreme mit integriertem Lichtschutzfaktor. So lässt sich tägliche Pflege mit praktischem Sonnenschutz verbinden.

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